Projektarbeit

1. Vorwort

Angesichts der geforderten Leistung zur Erstellung einer Projektarbeit an der Rheinischen Akademie in Köln e.V., sind wir dazu verpflichtet, eine gemeinschaftliche Arbeit über ein Projekt zu errichten. Um zu der Prüfung zum Bautechniker zugelassen zu werden, ist es daher erforderlich, die Projektarbeit bis zum 26.02.2003 bei der Rheinischen Akademie in Köln e.V. einzureichen.

So bildete sich ein Team bestehend aus:

Tobias Böhm
Harald Poguntke
Andreas Schmidt
Günter Hirsch
(hat aus gesundheitlichen Gründen an dem Projekt nicht weiter teilgenommen)

Das Team hat sich nun nach tatkräftigen Überlegungen Gedanken um eine Projektarbeit gemacht, welches Projekt nun in Erwägung gezogen werden kann. Dazu musste ein Projekt gefunden werden, dass nicht nur unseren Wünschen, sondern auch gewissen Anforderungen entspricht. Es sollte für uns eine Herausforderung werden, welche dazu führt das Projekt später in die Tat umsetzten zu können.
Unser Kollege Günter Hirsch hatte dazu auch schon etwas Passendes im Auge. Das Gut Kaisersruh in Würselen.
Bei dem Gut handelt es sich um ein Gebäude mit einer traditionellen und umfangreichen historischen Geschichte, welches man unter Denkmalschutz stellte.
Eigentlich wollten wir nichts mit Denkmalgeschützen Gebäuden planen oder gar in Betracht ziehen. Doch gerade diese Auflagen und Kriterien, die ein solches historisches Gebäude mit in die Planung bringt, inspirierte uns, aus diesem Gut unsere Projektarbeit zu erstellen.
Das Grundstück bemisst eine Grundfläche von ca. 2800qm und ist bestehend aus dem alten Herrenhaus aus 1805 bis 1864, und der Remise aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Die beiden Gebäude befinden sich zur Zeit in einem ruinösen Zustand und stehen im Wiederaufbau zu einem Bürogebäude.
Abgesehen der vorhandenen Planung als Bürogebäude, war es unsere Idee die Planung komplett anders zu gestalten. Hierbei waren die ersten Gedanken, das Gebäude in eine Erlebnisgastronomie umzuplanen. Wie die Idee, z.B. das Dach mit einer riesigen Glaskuppel konstruktiv zu gestalten, um somit den bestehenden Wänden ein gewisses Design für das Äußere zu geben.
Doch von dieser Idee war abzusehen, da die Auflage des Denkmalschutzes zu viele Anforderungen stellte und eine solche Planung zu kostspielig und unwirtschaftlich wäre und somit den finanziellen Rahmen sprengen würde.
Einst unserer ehemaligen Politiker sagte: „Wenn wir schon kein Geld haben, dann brauchen wir wenigstens gute Ideen!“*

Dementsprechend sah unsere Planung recht wüst aus. Die Ideen, die wir anfangs hatten, konnten somit schlecht realisiert werden. Durch zahlreiche Überlegungen und schlaflosen Nächten entstanden neue Ideen und Gedanken um das Projekt nach der Fertigstellung der Planung realisieren zu können.
Die Überlegung ein Restaurant daraus zu machen, war schon ganz gut, welches sich zu guter Letzt als Vorteil gegenüber der neuen Planung, die wir hiermit demonstrieren wollen, eine große Rolle hat.
Der somit entstandenen Idee das Gut zu einer Tagungsstätte mit Gastronomie-Betrieb zu planen.

Anmerkung:
Als wir mit der Planung der Projektarbeit begonnen haben, erhielten wir die Nachricht, dass unser Kollege und Organisator des Projekts, Günter Hirsch, die Schule zunächst nicht fortsetzten kann.
Durch seine Abwesenheit stand unsere Planung in keinem Verhältnis. So mussten wir den Entschluss fassen, die Remise des Gut´s außer Betracht zu lassen und in der Planung nur das Herrenhaus hervor zu nehmen.
Sollte nach Fertigstellung unserer Planung eine Realisierung vorgesehen werden, so wäre die Auflage, die Außenanlage mit der Remise neu zu planen.


Quelle: *Autor: Oskar Lafontaine (*1943), dt. Politiker (SPD), 1985-98 Min.-Präs. Saarland, 1995-99 Parteivors., 1998-99 Bundesfinanzminister