Projektarbeit

7 Außenanlagen

7.1 Einleitung

7.2 Parkplätze

7.3 Stellplatz für Müllbehälter

7.4 Grünflächen und Pflanzenteich

7.5 Zugangs- und Zufahrtswege zum Gebäude

7.1 Einleitung

Der Umbau des Objekts soll nicht nur die Gestalt des Gebäudes sondern auch die Gestalt der Außenanlage hervor bringen. Die Gestaltung der Außenanlage wird unter der Berücksichtigung der denkmalgeschützten Fassade des Gebäudes, und somit einer historischen Art angeglichen.
Den Fantasien der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt, jedoch muss eine großzügige, und unter der Vorschrift der LBO, 2000, NRW, ( § 5. Zugänge und Zufahrten auf den Grundstücken) entsprechende Feuerwehrzufahrt und Aufstellfläche für Löschfahrzeuge zu Verfügung stehen, um Rettungsmaßnahmen unbehindert ausführen zu können.
Für die Zahl der Nutzer (Besucher) sind ausreichende Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Da das Grundstück Flächenmäßig für die Parkplätze zu „klein“ ist, ist von der Stadt Würselen ein Grundstück für weitere Stellplätze zu Verfügung gestellt worden, die für eine unbefristete Zeit gepachtet werden kann.
Für das Restaurant ist der Außenbereich im Nördlichen Teil des Gebäudes wird eine große Fläche für eine Terrasse berücksichtigt, die den Gästen in Frühjahrs- und Sommertagen es ermöglicht die Aussicht über das Gelände und den an der Nachbargrenze entlang führendenden Sichtschutzwand hervorkommender denkmalgeschützten Brunnen zu erblicken.
Zusätzlich wird ein Pflanzenteich zwischen Gebäude und Parkplatz errichtet. Dieser Teich soll für den Besucher eine Inspiration und Gefühl von Erholung und Entspannung geben.
Vor dem Eingangsbereich ist eine vierstufige Halbrunde Eingangtreppe vorgesehen die das Bild eines exklusiven Zugang in das Gebäude hervorrufen soll. An dieser Treppe wird rücksichtsvoller weise eine Behindertengerechte Rollstuhlrampe angebracht, die es den Behinderten ermöglicht bequem das Gebäude zu erreichen.
Weitere Gestaltungen werden im Nachfolgenden Text aufgeführt.

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7.2 Parkplätze

Für die von ausgehende höchst Besucherzahl von ca. 430 Personen, sind 46 Parkplätze mit den maßen von 2,50 m x 5,00 m vorgesehen, sowie fünf Behindertenparkplätze von 3,00 x 5,00 m, die einen barrierefreien Zugang zum Gebäude ermöglicht.
Auf dem Grundstücksgelände werden 23 Stellplätze versehen, die restlichen 28 Stellflächen (einschl. 5 Behindertenplätze), werden auf dem gegenüberliegenden Benachbarten Grundstück, der von der Stadt Würselen zu Verfügung gestellten, und von der zuständigen Behörde abgeklärten Sacharbeitern, errichtet.
Unter den 46 Parkplätzen sind vier Stellplätze für Personalangehörige festgelegt, die für eine unbefristete Zeit diese Plätze besetzen können.
Die Oberfläche der Parkplätze wird mit Ökopflaster verlegt (z.B. UNI – Ökoloc von der Firma KANN Bauwerkstoffe aus dem naheliegenden Pulheim).
Diese Verbundsteine werden Verlegerecht von den Paletten mit einer Verlegemaschine entnommen, und zu den endgültigen Parkplatz verlegt und erstellt.
Diese L- Förmigen Verbundsteine werden gegeneinander verlegt, die in der Draufsicht Nachher ein Quadrat bilden, und in der Mitte mit einem etwa 2,5 cm x 2,5 cm kleinem Quadrat das versickern von Oberflächenwasser ermöglicht.
Dieses Verbundsystem bezweckt das sofortige absickern von Regenwasser, und dient neben der Einsparung der Versiegelungssteuer (Regensteuer) auch für die Besucher ein bequemes ein- und aussteigen des Fahrzeugs ohne sich das Schuhwerk in abstehenden Wasserlachen zu verschmutzen.
Der Unterbau für diese Parkoberflächen wird mit Schotter der Korngröße 0/45 mm ausgeführt. Auf dem verdichteten Schotterunterbau der Stärke von 40 cm, wird eine ca. 5-8 cm starke Splittkörnung der Korngröße 2/11 mm Grauwackegestein verteilt, wo die Verbundsteine in ihrer Bettung den festen Halt gewährt.
Nach der Verlegung der Verbundsteine, werden die Quadratförmigen Löcher die zur Sickerung des Regenwasser dienen mit feinem Anthrazit farbigen Edelsplitt verfüllt. Diese Füllung bezweckt neben dem Optisch guten Eindruck, auch eine Art Filtersystem und langsame Absickerung des Oberflächenwassers.
Um diese Parktaschen sichtlich erkennbar zu gestalten, werden die Verbundsteine in zwei verschiedenen Farben geliefert. Diese einmal Hell Grau und einmal Dunkel Grauen Steine werden Zebrasteifenartig in jedem zweiten Feld verlegt, und somit Optisch angedeutet.
Die Stellplatzoberfläche ist mit der Grünfläche auf eine Ebene, und muss nicht mit einer Randabtrennung wie z.B. Bordsteine oder sonst der gleichen abgesetzt bzw. abgetrennt werden.
Der Übergang von der Stellfläche zum Wirtschaftsweg wird mit einem 50 cm Breiten Bankettstreifen verbunden, der wie die ausgefüllten Sickerlöcher mit Edelsplitt Oberflächlich ca. 2-3 cm verteilt und eingebaut wird. Dieser Bankettstreifen dient neben dem Optischen Anreiz auch noch den Rangier- und Ausfahrplatz von 6 m für PKW´s zum Zweck, da der Wirtschaftsweg nicht Breiter als 5 m ist.
Die Behinderten Parkplätze werden mit einem Vertikalen Schild, worauf eine Person mit einem Rollstuhl abgebildet ist, erkennbar angedeutet, damit auch die Parkfläche selbst bei einer Schneedecke für die Betroffenen Personen erkennbar ist.

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7.3 Stellplatz für Müllbehälter

Ein weiterer Stellplatz wird Süd – Östlich ziemlich an der Grundstücksgrenze zum Nachbar für Müllbehälter vorgesehen. An dieser Stelle wird der Optische Eindruck über der weiteren Anlage nicht beeinflusst, und kann somit von der Müllentsorgung bequem und ohne jeglichen Aufwand angefahren werden.
Die Oberfläche dieses Stellplatzes wird mit Anthrazit Farbenden Verbundsteinpflaster (Breite - 100 mm x Länge - 200 mm x Höhe – 80 mm) im Fischgrätenmuster ausgeführt und verlegt. Der Unterbau dieser Fläche wird gleich dem Unterbau der Parkplätze entsprechend ausgeführt. Die Randabtrennung von dieser Stellfläche zum Wirtschaftsweg wird aus Optischen Anreiz mit Quadratförmigen Grau Farbigen (300 mm x 300mm) Betonplatten verlegt.
Die Vertikale Abtrennung wird mit Nostalit- Palisaden (Beton) auf einer Höhe von 1,00 m in einem plastischen Betonbett (B 15) gesetzt, und mit darauf befestigten Sichtschutz- Elementen aus Holz zum Zweck des Optischen Eindrucks errichtet. Diese Abtrennung wird durch 1,00 m Breite Holzelement-Türe getrennt.

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7.4 Grünflächen und Pflanzenteich

Als weiterer Abschnitt der Außenanlage verfügt das Grundstück neben den Stellplätzen und Zugangswegen eine Rasenfläche von ca. 660 qm. Diese Teils kleinen Grünflächen werden mit kleinen aus Beton, -Anthrazit Farbenden - Bossierter Oberflächen - Randsteinen (Höhe. 28 cm x Querschnitt. 21/14 cm) im Plastischen Betonbett (B 15) eingebaut.
Des weiteren wird die Grün Oberfläche mit Englischen Sielerrasen in einer ca. 10 cm dicken Sandhaltigen, Oberbodenschicht (Mutterboden) eingesät, welcher auch somit, weil nicht vorhanden ist, angeliefert werden muss. Die Oberfläche des Rasens wird gleich der Parkfläche in einer Höhe angepasst.
Der Höhenversatz zwischen Rasenoberfläche und Zugangsweg zum Gebäude beträgt bedingt der Abtrennung und des sauberen Abschluss ca. 10 cm. Die Bepflanzung auf den Grünflächen wird unter Absprache der Zuständigen Behörde, in diesem Fall die Stadt Würselen, mit diversen Laubbäumen versehen, die der Umgebung angepasst werden muss. Eine weitere kleine Rasenfläche grenzt direkt an dem Gebäude, und wird durch einem 25 cm breiten und mit Rollkies gefüllten Spritzschutz abgesetzt.
Als Einzigsten Bestand auf dem Grundstück, neben dem Gebäude, ist noch eine denkmalgeschützte Kastanie vorhanden, die des weiteren in ihren guten Zustand bestehen bleiben soll. Die gesamte Außenanlage wird mit Elektrisch versorgten Laternen beleuchtet, die sich in gleichmäßigen Abständen auf den Grünflächen befinden.
Als Extra Wagante wird auf dem großen Grünflächenabschnitt ein ca. 103 qm großer, und an tiefster Stelle ca. 1,50 m tiefer, Pflanzenteich mit den all dazu gehörigen Teichpflanzen errichtet. Unter großem Aufwand, bedingt der großen Teichoberfläche, konnte das Genehmigungsverfahren der Zuständigen Unterwasserbehörde durchgesetzt werden, und wird somit unter Berücksichtigung der Hinzu beigefügten Auflagen ausgeführt. Der Teich befindet sich in der nähe der bestehenden Kastanie. Die Wurzeln dieses Baumes wird trotz des Teichbaus nicht beschädigt. Der Pflanzenteich ist von allen Seiten zugänglich, und kann von den Besuchern sitzend der anliegenden Parkbänke betrachtet werden.

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7.5 Zugangs– und Zufahrtswege zum Gebäude

Zufahrten zum Öffentlichen Gebäuden müssen für Rettungsfahrzeuge gut zugänglich sein (vgl. § 5, BauO NW, Ausg. 2000). Zudem sollte schon eine ausreichende Aufstellfläche für Rettungsfahrzeuge vorhanden sein.
Bei diesem Grundstück ist das Gebäude der Nord- und Ostseite für Besucher zugänglich, und kann bei einem Notfall durch drei Zufahrten angefahren werden. An der Ostseite wird eine ca. 26 m Breite Zufahrt, die mit aus Gusseisernen vertikalen sogenannten Pollern im Abstand von 1,25 m die Durchfahrt für Unbefugte verhindert, errichtet.
Im Nordteil des Grundstücks sind zwei Zufahrten, die ebenfalls mit Pollern abgesperrt, Ausgeführt. Der Zugangsweg, bzw. die Zufahrt gegenüber des Haupteingangs wird ca. 12 m breit, und wird zusätzlich wie die andere Zufahrt mit großen Natursteinfindlingen zur Grünfläche hin abgesetzt.
Eine weitere Zufahrt im Nordteil, aber u.a. auch berücksichtigt für Lieferungsverkehr zur Küche hin, wird eine 4,50 m Breite Zufahrt, die ebenfalls mit Pollern gesperrt werden, vorgesehen. Die Poller verhindern das befahren auf das Grundstück, und werden bei einem Notfall, oder Anlieferung mit einem dazu gehörigen Schlüssel entriegelt und entnommen.
Im Eingansbereicht ist eine halbrunde Treppe vorgesehen. Diese Vierstufige Treppe mit einer Auftrittsbreite von 40 cm und Aufstiegshöhe von 16 cm bezweckt neben das Erreichen des Gebäudes auch noch einen Optischen Anreiz passend zu dem Historischen Gebäude. Für Rollstuhlfahrer ist eine Auffahrrampe, die an der Treppe angebracht wird, vorgesehen.
Die Terrasse von ca. 140 qm wird mit einem aus Bruchsteinen gemauerten rundem Springbrunnen hervor gerufen und gestaltet. Die Tische und Stühle werden rund um den Springbrunnen aufgestellt. Diese Aufstellung bietet ein reichhaltiges Platzangebot und angenehmen Aufenthalt beim Verzehr von Speisen und Getränken.
Die komplette Zufahrtsfläche und Terrasse wird als Unterbau mit einer Kapillarbrechenden Schicht, zum Zwecke der Sickerung von Regenwasser ausgeführt.
Die endgültige Oberfläche wird mit einem Anthrazit Farbigen Edelsplitt (Korn Größe 2/11 mm) verteilt und ausgeführt.